Einleitung zu den neuen Energieformen

 

"Absence of evidence is not evidence of absence!"

(Das Nichtvorhandensein eines Beweises ist nicht der Beweis des Nicht-Vorhandenseins)

 

Einleitung

Zum besseren Verständnis rund um das Thema LENR, der "Low Energy Nuclear Reaction" ist es wichtig, das folgende Gedicht von Christian Morgenstern zu lesen:

 Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

»Wie war« (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
»möglich, wie dies Unglück, ja –:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, – kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht –?«

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
»Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil«, so schließt er messerscharf,
»nicht sein kann, was nicht sein darf.«

 

Dieses Gedicht beschreibt das Phänomen der sog. „Kalten Fusion“ im Lichte der Mainstream-Physik. Die Mehrzahl der Physiker – zum Glück nimmt ihre Zahl ab – ist tatsächlich der Meinung, dass es die „Kalte Fusion“ (auch LENR: Low Energy-Nuclear-Reaction genannt) nicht gibt, weil nach herrschender Meinung zu einer Kernfusion die sog. Coulomb-Barriere überwunden werden muß. Nun ist es aber vielfach erwiesen, dass es bei der Arbeit mit derartigen Gerätschaften nukleare Reaktionen gibt, die tatsächlich einen signifikanten Überschuß an Energie erzeugen, der zugleich weit über dem liegt, was durch herkömmliche chemische Reaktionen erklärbar wäre. Ob dies nun das Ergebnis einer Kernfusion ist, sei dahingestellt. Wichtig ist, dass es nachgewiesenermassen einen erheblichen Zugewinn an Energie gibt. -

 

Ein gewisser Paul Wallis schreibt  in der angesehenen Zeitschrift „Science“:

Arguably the least progressive of all the sciences, physics is also the most hidebound when it comes to new ideas. Anything which contradicts a geriatric old theory is “impossible.”  (Die Physik ist unbestritten die progressivste aller Wissenschaften, aber auch die engstirnigste, wenn neue Ideen erscheinen. Alles was einer "geriatrischen" alten Theorie widerspricht ist "unmöglich".)

Therefore, if something works, it isn't, and can't, be contradicting the laws of physics. (Daher, wenn irgendetwas funktioniert, kann es und wird es  auch nicht den Gesetzen der Physik widersprechen)

Man kann und muß es beklagen, dass viele Forscher an dieser Stelle aufhören zu forschen, aber man muß es verurteilen, wenn sie behaupten, eine Sache könne nicht funktionieren, wenn sie theoretisch nicht erklärbar ist. Nach dieser Logik hätte auch die Dampfmaschine nicht funktionieren dürfen, denn sie gab es lange bevor die  Wissenschaft der Thermodynamik existierte. - Sie behindern und verhindern damit Innovation, tun also das Gegenteil von dem, was man von Wissenschaft und Forschung erwarten darf.   Schon 2012 hat die EU-Kommission festgestellt, dass das Phänomen der kalten Fusion nicht länger in Zweifel zu ziehen ist. Es wurden Patente erteilt und noch viel mehr wurden angemeldet. Große Firmen und Institutionen wie die NASA, Airbus, Mitsubishi, Toyota und viele andere arbeiten seit Jahren an LENR.

Dennoch verweilt der wissenschaftliche Mainstream abwartend an seinen Schreibtischen und gibt seine fachlichen Zweifel an die Mainstream-Presse weiter, die demzufolge auch höchst selten berichtet und wenn, dann mit großen Fragezeichen und Zweifeln. Gleichzeitig berichtet man aber umfänglich über die von der Mainstream-Physik favorisierte "heiße Fusion", die seit Jahrzehnten Milliarden von Dollars und Euros verschlingt und dabei zu 100% erfolglos ist.  - Wenig hilfreich sind leider auch die völlig veralteten Einträge zu LENR in Wikipedia.

Der deutsche Nobelpreisträger Max Planck, Begründer der Quanten-Theorie, sagte zu dem Problem des Beharrens auf überholten "Wahrheiten": (aus dem Englischen übersetzt) "Eine neue wissenschaftliche Wahrheit erlangt ihren Erfolg nicht durch die Überzeugung ihrer Opponenten....sondern eher dadurch, dass diese aussterben und eine neue Generation heranwächst, die mit den neuen Erkenntnissen vertraut ist".

Nahezu perfide ist es, dass Wissenschaftler, die sich dem innovativen Thema LENR widmen, in eine "Reputations-Falle" laufen. Dies beklagt der Cambridge-Professor Huw Price in seinem ausführlichen Artikel, den Sie in meinem LENR-Update vom 22.12.15 finden.

Was die Mainstream-Physik versucht, ist die "Umkehr der Beweislast" zu Lasten von LENR. Aber ein 'Phänomen' wie LENR ist nun einmal ein gänzlich unschuldiges Wesen: Es kann nur beweisen das es existiert. Das "Warum" zu beantworten, ist und bleibt Aufgabe der Wissenschaft.

Am 9. April 2014  schrieb (nicht nur) NTV-Wissen "US-Marine macht Treibstoff aus Meerwasser" - und spricht von einer bahnbrechenden Erfindung, auch weil dem Meerwasser für diesen Prozeß gleichzeitig das klimaschädliche CO 2 entzogen wird.

http://www.n-tv.de/wissen/US-Marine-macht-Treibstoff-aus-Meerwasser-article12627161.html

Schon wenig später meldet die "Welt", (sh. mein LENR-Update vom 22.4.15) dass die Umweltministerin ihren Dienst-Audi erstmals mit Diesel betankt hat, der aus Wasser und CO2 hergestellt wurde.

https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article139799996/Ministerin-betankt-Dienstwagen-mit-Kohlendioxid.html

Es funktioniert  - aber es verbraucht Unmengen an Energie. Im zweiten Weltkrieg nutzte man in einem ähnlichen Verfahren die heimische Kohle. (Fischer-Tropsch-Synthese)  Im Falle unserer Umweltministerin soll die Energie dazu in erster Linie aus Windrädern stammen. (Bei dem riesigen Energiebedarf zur Herstellung von Diesel  kann man dazu nur "viel Glück" wünschen.)

Im Falle des amerikanischen Militärs liegt die Sache ganz anders, denn Windräder, Solarenergie oder Biomasse auf Kriegsschiffen als Energielieferanten fallen ja wohl aus. Aber das amerikanische Militär will die Herstellung von Diesel in den Schiffen, denn außer Atom-Flugzeugträgern und Atom-U-Booten fahren alle Kriegsschiffe mit Diesel. Da stellt sich doch die Frage: Woher kommt der Strom für diesen Prozeß und warum wird das in den Zeitungsartikeln nicht gefragt?  Die Antwort findet sich u. a. in einem kurzen Gespräch mit Prof. Sven Kullander (in meinem LENR-Update vom 24. Jan. 2015). Er erzählte in einem Gespräch ganz freimütig, dass die erste 1-MW-Anlage des LENR-Erfinders Andrea Rossi (in der Größe eines Containers) an das "Naval Research LAB" der amerikanischen Marine verkauft wurde.

Etwas früher (Ende 2014) kündigte die amerikanische High-Tec-Schmiede  Lockheed-Martin an, schon bald Fusionskraftwerke in Containergröße bauen zu können, die auch als Flugzeugantriebe dienen können: http://www.ingenieur.de/Branchen/Luft-Raumfahrt/Lockheed-Martin-Fusionsreaktor-Flugzeugantrieb-nutzen

Die Mainstream-Physik hielt sich nach dieser Meldung den Bauch vor Lachen. "Das ist doch unmöglich!"

Man darf wohl getrost davon ausgehen: In beiden Fällen beziehen sich die Aussagen auf den Container von Andrea Rossi. - Nach den, zunächst fehlinterpretierten, Forschungen zur sog. "kalten Fusion" oder "LENR" durch die Forscher Fleischman und Pons von der Universität Utah im Jahre 1989, ist Rossi einer der entscheidenden Impulsgeber für die im weiteren außerordentlich erfolgreichen Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet in den USA und auch weltweit.

 Dennis Bushnell,  NASA Chef-Wissenschaftler, sagte 2013:

"Wir haben jetzt die Situation, dass wir über zwei Dekaden hunderte von Experimenten durchgeführt haben, die uns zeigen, dass Erzeugung von Hitze und Transmutationen mit minimaler Strahlung und niedrigem Energieeinsatz möglich sind.

Es zeigt sich, das "irgendetwas" tatsächlich vor sich geht."

 

 

Es gibt viele Gutachten über die Funktion der Rossi-Technologie, dass prägnanteste Urteil stammt aber schon aus dem Jahre 2009, und zwar von dem ehemaligen Direktor der DARPA (Defense Advance Research Project Agency), Toni Tether, der Rossi besucht hatte.  (Sh. mein LENR-Update vom 6.7.16) Er schrieb erst kürzlich in einer Mail:

"Ich hatte wirklich in meinen Unterlagen zu suchen, um sicherzustellen, dass ich das richtige Jahr und den richtigen Monat finde.

Das Experiment maß einen elektrischen Input von, ich glaube, 400 Watt..... Es gab eine Wasserstoff-Quelle in dem Gerät und die Masse des Wasserstoffs wurde gemessen um sicherzustellen, das sie nicht Quelle der gemessenen Hitze war.

Das Experiment zog sich über Stunden hin und wir wurden bei der Beobachtung langsam müde.

Der Input der elektrischen Energie im Vergleich zum Output der Heizungsenergie war das 25-fache (vielleicht nicht ganz exakt, aber das ändert nichts am Ergebnis). (Anm. Der Output an Energie übertraf den Input um das 25-fache) Wenn man dabei berücksichtigt, dass dies über mehrere Stunden der Fall war, kann man ausschließen, dass ein chemischer Prozeß der Grund für diese Reaktion war.

Rossi weigerte sich, zu erklären, was da vor sich ging und gab nur Hinweise auf einen geheimen Katalysator.

Ich glaube der Grund, dass wir keine weiteren Informationen über den Prozeß erhielten, war, dass Rossi selbst nicht wußte, warum es funktionierte, aber es funktionierte definitiv.

Eine andere Erklärung für seine Weigerung, uns Details zu geben war vielleicht, dass sie so simpel war, dass sie kopiert werden könnte."

 

 

Einen anderen Forscher hatte man, sehr zu Unrecht, nicht so sehr im Blickfeld: Randall Mills und seine Firma Brilliant-Light-Power (früher Blacklight-Power). Ihm ist es in jahrzehntelanger Arbeit gelungen, auf direktem Wege elektrischen Strom aus einer extrem hellen Lichtquelle zu erzeugen, der über Hochleistungssolarzellen in eben diesen Strom umgewandelt wird. Wie bei Rossi ist der eigentlich Energielieferant Wasserstoff, der aber nicht in einem chemischen, sondern in einem nuklearen Prozeß enorme Mengen an Energie produziert. - Während Rossi schon im vergangenen Jahr ein US-Patent für seine Erfindung erhielt, wurde Mills ein bereits erteiltes US-Patent auf einen anonymen Einspruch hin wieder entzogen. Die Anmeldung, in veränderter Form, wurde dieses Jahr wiederholt. Man darf dazu anmerken, dass die NASA und das amerikanische Militär eigene Patente zu LENR besitzen, welche Ähnlichkeit zur Methode Rossi aufweisen, allerdings keine Patente, die der Methode Mills entsprechen.

(Der Firma von Mills habe ich ein eigenes Kapitel im Hauptmenü gewidmet)

Was viele der Zweifler  nicht vornehmen, ist eine "Würdigung der Gesamtumstände" - zugegebenerweise kein präziser, schon gar nicht technischer Begriff. Diese Vorgehensweise gebietet aber der gesunde Menschenverstand.- Dies besagt zum Beispiel auch ein Bericht des kanadischen Militärs (Sh. LENR-Update vom 20.1.16):"Angesichts solch akkumulierter Beweise ist es unvernünftig zu behaupten, LENR sei nicht real, weil es keine passende Theorie dazu gebe."

Noch deutlicher wird ein aktueller Bericht einer Forschungseinrichtung des US-Verteidigungsministeriums, den ich in meinem LENR-Update vom 7.9.16 besprochen habe. Dieser ausführliche Bericht sieht in LENR eindeutig die Energie der Zukunft.

Für die deutsche Politik (und demzufolge leider auch die Mainstream-Medien) existiert LENR weiterhin nicht.

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, deren Vorkommen ja "endlich" sind und deren Preise sich aus künstlicher oder tatsächlicher Verknappung ergeben, ist bei der vorgenannten Technologie eine Verknappung nicht möglich.- Die Entwickler und Hersteller  der LENR-Technologie können ihre Entwicklungskosten nur erwirtschaften, wenn sie weltweiten Patentschutz erlangt haben.  Die Systeme sind, wenn auch mit Mühe, kopierbar. Und es geht noch weiter: Patente laufen irgendwann ab (in Deutschland spätestens nach 20 Jahren) und danach werden die Technologien zum Allgemeingut. Im Ergebnis heißt das: Energie wird irgendwann billiges "Volksgut". Die politischen und wirtschaftlichen Folgen sind überhaupt nicht absehbar.

Hier zähle ich die wesentlichen Vorteile der genannten neuen Technologien auf:

Sie verbrauchen praktisch keine Rohstoffe

Sie haben keinerlei schädliche Emissionen

Sie haben keinen Landschaftsverbrauch

Sie sind grundlastfähig

Sie brauchen kein Verteilernetz

Sie sind miniaturisierbar

Sie sind mobil

Nach Ablauf von Patenten ist dieTechnologie frei verfügbar

 

Weil ich im Kontakt mit Lesern gemerkt habe, dass die Unterschiede zwischen Kernspaltung, Kernfusion, radioaktiven und nicht radioaktiven Elementen manchmal nicht ganz klar sind, habe ich heute (31.10.15) noch eine Seite "Was ist LENR" diesem Blog hinzugefügt, im April 2016 außerdem noch einen Extra-Abschnitt über zu erwartende strukturelle Auswirkungen nach der Einführung der LENR-Technologie.

Am 9.10.16 habe ich einen weiteren Abschnitt eingefügt, und zwar "Kalte Fusion - ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft". Dieser Abschnitt umfaßt alle allgemeinen Aspekte der kalten Fusion, allerdings ohne Quellenangaben, Querverweise und Links. Deshalb ist dieser Abschnitt auch ohne weiteres in Papierform verwendbar. Hier noch die PDF-Version des Artikels, zum freien Download, Verlinken, Verteilen, Drucken usw.: Kalte Fusion.pdf

In meinem Blog dreht sich fast alles um die Erzeugung von Energie mit Hilfe niedrig-energetischer nuklearer Reaktionen. Die Länder Japan, Rußland und die Ukraine (mit den Problemen Fukushima und Tschernobyl) nutzen diese Technik aber auch, um radioaktive Elemente in nicht-radioaktive Elemente umzuwandeln. Dieser Teilaspekt von LENR ist derart von Bedeutung, dass ich dafür im Hauptmenü eine eigene Rubrik angelegt habe.

Eine persönliche Anmerkung: Diese Webseite erhebt nicht den Anspruch, eine Informationsquelle für Energie-Professionals zu sein, sei es aus der Technik oder der Wissenschaft. (Möglicherweise kann ich aber Hinweise auf Quellen bieten, die vielleicht nicht so im Blickfeld waren.)  Das kann die Seite auch gar nicht leisten, denn ich selbst habe keine technische Vorbildung und beschäftige mich überhaupt erst seit 2013 mit dem Thema. Was mich nach einer ersten Auswertung von Daten dennoch bewogen hat, diese Seite zu gründen, war  das enorme Informations-Defizit aller beteiligten Gruppen, vor allem aber bei den Mainstream-Medien und der Politik. Es ging und geht mir also darum, LENR als ein wahrhaft "weltbewegendes" Thema mehr in das Zentrum des öffentlichen Interesses und Bewußtseins zu bringen. - Meine Webseite betreibe ich auf eigene Kosten und mit hohem Arbeitsaufwand. Es gibt keinerlei wirtschaftliches Interesse durch das Betreiben dieser Seite und es gibt auch keinerlei Einflußnahme durch andere Personen oder Institutionen.

 

Eine weitere deutsche Webseite zu neuen Energiequellen finden sie hier:

http://www.reiner-bautzen.de/ecat.html

 

 

 

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